Mit dieser Arbeit betrete ich das Feld der autobiografischen Arbeit: Es ist kurz vor dem Jahres-, Jahrhundert-, Jahrtausendwechsel 1999 / 2000.
Ich habe nach dem Tod meiner Großmutter ihren Sessel geerbt, einen Ohrensessel,
in dem sie in ihren letzten Lebensjahren den Großteil ihrer Tageszeit verbrachte. Der Sessel beschreibt eine Art Lebensraum
– ihren Lebensraum.
Der Sessel,
nun in eine weiße Housse gehüllt,
kann dem Betrachter Projektionsfläche sein: Sie ist weiß und rein,
assoziiert den Moment, in dem das Leben den Körper meiner Großmutter verließ
und eine Hülle zurücklässt.
