„Das Dekorative ist etwas sehr Kostbares an einem Kunstwerk. Es ist ein wesentlicher Bestandteil. Es hat nichts Abwertendes, wenn man von den Werken eines Künstlers sagt, sie seien dekorativ.” – Matisse

Kunst berührt. Schönheit berührt. Warum sollte Kunst vom Alltag getrennt sein?

Kreative Verbindung von Kunst und Gebrauchsstück

In alten Kulturen wurden Alltagsgegenstände, insbesondere wenn Ihnen auch eine sakrale Bedeutung zu kam, mit besonderer Sorgfalt gestaltet und behandelt. Diese Form der Aufwertung lässt den Umgang mit den AlltagsDingen bewusster, aufmerksamer werden. Was für unsere Ahnen und Ahninnen galt, gilt heute nicht minder.

Wir leben wie wir sind – oder wie wir sein wollen.

Das Innere ins Außen bringen

Der Mensch und der Gegenstand, der Nutzer und das Genutzte gehen eine Verbindung ein. Bewusst, nicht beiläufig, beliebig oder oberflächlich, wenn der Gegenstand liebevoll gestaltet wurde. Eine gestaltete Wand, ein bemalter Stuhl, ein besticktes Kleidungsstück oder ein Altar.- bzw. Wandbehang, erfahren Wertschätzung und Aufmerksamkeit.

Wir unterstützen Lebensphasen durch Farben und Formen, wandeln uns mit und in sie hinein.

Wir entdecken einen Teil unserer Persönlichkeit in dem, was uns umgibt. Wir finden kreative Verknüpfungen von Besonderem und Notwendigem.

Ich liebe Matisse dafür, dass er das Dekorative ins Haus der Kunst hat einziehen lassen. Ich mag es üppig, sinnlich, lebensfroh und veränderbar.

Kunst für den Alltag